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Bessere Versorgung für Herz-Patienten

Pressemitteilung   •   Feb 11, 2008 09:30 CET

Bad Elster, im Februar 2008. Die MediClin Klinik am Brunnenberg kooperiert ab Februar im Rahmen eines Vertrags zur Integrierten Versorgung mit dem Herzzentrum Leipzig und der DAK. Ziel des Vertrags ist es, durch eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus, Reha-Klinik und niedergelassenen Ärzten die Qualität der Behandlung zu steigern und die Versorgung effizienter zu gestalten. Unnötige Doppeluntersuchungen, Informationsverluste zwischen den Leistungserbringern sowie Lücken in der Betreuung von Patienten sollen durch den IV-Vertrag der Vergangenheit angehören. „Wir wollen zum einen die Gesamtbehandlungsdauer deutlich reduzieren und zum anderen eine optimale Behandlung des Patienten über die Sektorengrenzen hinweg sicherstellen“, so Matthias Langenbach, Kaufmännischer Direktor der MediClin Klinik am Brunnenberg. „Für das renommierte Herzzentrum Leipzig decken wir die stationäre Nachsorge im Süden Sachsens sowie in den angrenzenden Bundesländern ab.“

Die Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern reicht dabei von der Diagnostik in der betreuenden kardiologischen Praxis, über Krankenhaus- und Reha-Aufenthalt bis hin zur postoperativen Nachsorge. Die zentrale Rolle im Zusammenspiel zwischen Patient und Leistungserbringer nimmt ein so genannter „Case-Manager“ ein, der Ansprechpartner für alle Beteiligten ist. „Der Case-Manager koordiniert die Behandlungsabläufe und organisiert den reibungslosen Ablauf gemäß des vorgegeben Behandlungspfads. Er behält Patientenwünsche im Auge, koordiniert Termine und versucht darüber hinaus, neue Kooperationsärzte zu gewinnen“, erläutert Herbert Mrotzeck, Landesgeschäftsführer der Landesgeschäftsstelle Ost der DAK, dessen Aufgaben.

Die kardiologische Fachklinik der MediClin Klinik am Brunnenberg, unter der Leitung von Chefarzt Dr. Günter Siegel, übernimmt im Rahmen der Kooperation die Nachbehandlung von Herzinfarktpatienten sowie die Rehabilitation von am Herzen und an den Gefäßen operierter Patienten.Die Inhalte der stationären Nachsorge sowie die Rehabilitationsdauer richten sich dabei nach dem Bedarf des einzelnen Patienten. Im Rahmen der Anschlussrehabilitation erfolgen außerdem spezifische Patientenschulungsprogramme, die eine Verhaltensänderung der Herzpatienten zum Ziel haben. Ist der Patient motiviert, seine Lebensweise zu ändern, stehen ihm zahlreiche Möglichkeiten offen. Hierzu gehören neben Ernährungskursen zahlreiche Sportangebote wie etwa monitorüberwachtes Ergometertraining, Aquajogging oder Nordic-Walking. Außerdem ist es Ziel der Reha-Klinik, den Patienten zur Teilnahme an einer Herzsportgruppe im Anschluss an die Rehabilitation zu motivieren.

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