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Ein Schnurrbart für den guten Zweck - Weltweite Movember-Aktion endet am 30. November

Pressemitteilung   •   Nov 30, 2017 08:06 CET

Tragen Schnurrbärte für die Movember-Aktion: Dr. Peter Bischoff, PD Dr. Attila Kovacs (v.l.) von der MediClin Robert Janker Klinik

MediClin Robert Janker Klinik aktiv beteiligt / Ärzte setzen mit Schnurrbärten für Männergesundheit ein Zeichen

Bonn, 29. November 2017. Bald ist es wieder vorbei: am Freitag, den 30. November, endet die Movember-Kampagne, die weltweit bekannte Aktion des größten Förderers von Prostatakrebsforschung und Männergesundheit. Die im Jahr 2003 von Justin Coghlan initiierte Wohltätigkeitsaktion ruft seit 14 Jahren im Monat November zu Spenden auf. Rund um den Globus wurden seit der Gründung der Kampagne umgerechnet rund 597 Millionen Euro gesammelt und in Projekte für Männergesundheit und Prostatakrebsforschung investiert.

In über 21 Ländern laufen derzeit Aktionen und Spendenkampagnen, auch in Deutschland beteiligen sich viele Firmen, Kliniken, Organisationen sowie Einzelspender. Engagierte Männer haben sich dazu am 1. November glatt rasiert und lassen sich bis Monatsende einen Schnurrbart wachsen. Sie machen damit auf die Aktion aufmerksam – so auch Mitarbeiter der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie der MediClin Robert Janker Klinik in Bonn. Chefarzt PD Dr. Attila Kovács und Oberarzt Dr. Peter Bischoff schlossen sich der Aktion an und setzen ein Zeichen. „Männergesundheit liegt uns sehr am Herzen“, so Kovács. Sein hochspezialisiertes Team bietet in der Klinik verschiedene Therapiekonzepte: von der Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen bis zu minimal-invasiven Therapien bei Prostatakrebs werden alle gängigen Therapieverfahren angeboten.

Prostatakrebs ist der am häufigsten vorkommende bösartige Tumor beim Mann. Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 64.000 Männer an einem Prostatakarzinom. Die Symptome treten meist auf, wenn der Tumor bereits so groß ist, dass er sich im gesamten Organ ausgebreitet hat.

Innerhalb des Behandlungsspektrums der Klinik besonders hervorzuheben ist die Behandlung der gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse mittels der Prostata-Embolisation (PEA). Diese häufige Erkrankung tritt bei älteren Männern ab 50 auf, jeder zweite Mann ist betroffen. Typische Symptome, wie ein abgeschwächter Harnstrahl oder das häufige Wasserlassen, beeinträchtigen das Wohlbefinden sehr. „Hier setzt das minimal-invasive Verfahren der PEA an. Es ist eine unblutige, nebenwirkungsarme und schmerzfreie Therapie. Keine Narkose ist notwendig, daher äußerst patientenfreundlich“, erläutert der Mediziner. Nach der Behandlung lässt der Druck auf die Harnblase meist nach wenigen Tagen nach. „Die Verträglichkeit ist gut“, berichtet Kovács. „Viele Patienten sagen, hätten sie das vorher gewusst, hätten sie sich früher für die Embolisation entschieden.“ Mögliche Komplikationen, die mit einer Standard-Operation verbunden sind, wie beispielsweise Impotenz oder Inkontinenz, treten ebenfalls nicht auf. „Die PEA-Therapie ist somit sehr effektiv. Ganz im Sinne von Movember“, so Kovács überzeugt. 

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Pressekontakt: 

Brigitte Papayannakis M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
MediClin Robert Janker Klinik
Villenstr. 8
53129 Bonn

Tel: (0228) 5306 707
E-Mail: brigitte.papayannakis@mediclin.de

Über die MediClin Robert Janker Klinik
Die MediClin Robert Janker Klinik ist eine Fachklinik für Strahlentherapie, Radioonkologie, Radiologie, Neuroradiologie und Palliativmedizin. Die Klinik, in der rund 100 Mitarbeiter arbeiten, ist mit 83 Betten im Bettenbedarfsplan des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewiesen. Die Therapiekonzepte werden sowohl stationär als auch in Zusammenarbeit mit dem MVZ MediClin Bonn ambulant angeboten. Benannt ist die Klinik nach ihrem Gründer, dem Radiologen Prof. Dr. Robert Janker. Er ließ 1937 in Bonn ein Röntgeninstitut errichten, dem er nach dem Krieg eine Krankenstation angliederte. Zum Standort gehört neben der MediClin Robert Janker Klinik auch das MVZ MediClin Bonn. Insgesamt beschäftigt MediClin rund 110 Mitarbeiter in Bonn.

Über MediClin
Zu MediClin gehören deutschlandweit 36 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen, drei ambulante Pflegedienste und neun Medizinische Versorgungszentren. MediClin verfügt über knapp 8.300 Betten und beschäftigt rund 9.600 Mitarbeiter. In einem starken Netzwerk bietet MediClin dem Patienten die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MediClin nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf – zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung.
MediClin – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

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