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Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2007 trotz gestiegener Kosten besser als im Vorjahr

Pressemitteilung   •   Aug 10, 2007 20:20 CEST

Frankfurt, 10. August 2007 –  Der Vorstand der MEDICLIN Aktiengesellschaft (MediClin) ist mit der Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2007 zufrieden. Der Konzernhalbjahresumsatz in Höhe von 191,8 Mio. Euro lag um 5,6 Mio. Euro oder 3,0% über dem vergleichbaren Wert des Vorjahreszeitraums. Das Konzernhalbjahresbetriebsergebnis erhöhte sich trotz gestiegener Material- und Personalkosten um 2,5% auf 5,7 Mio. Euro (1. HJ 2006: 5,6 Mio. Euro). Das Konzernhalbjahresergebnis vor Steuern und Minderheiten betrug 3,1 Mio. Euro und lag damit um 0,1 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Lediglich das Konzernhalbjahresergebnis nach Steuern und nach Anteilen Minderheiten konnte aufgrund höherer Steueraufwendungen nicht mithalten. Es lag mit 2,2 Mio. Euro um knapp 0,3 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert.
Erfreulich ist, dass sich im 2. Quartal 2007 der positive Trend des 1. Quartals fortgesetzt hat. Der Umsatz stieg gegenüber dem 1. Quartal 2007 um 2,4 Mio. Euro und das Konzernbetriebsergebnis des 2. Quartals verbesserte sich von 1,5 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro. Die Gründe für das bessere Abschneiden sind zum einen umsatzbedingt zum anderen konnten die Materialkosten gegenüber dem 1. Quartal 2007 konstant gehalten werden.

Umsatzsteigerungen in allen drei Segmenten
In allen drei Segmenten stiegen im 1. Halbjahr die Umsätze. Das Segment Postakut hat mit 3,0 Mio. Euro den größten Beitrag zur Umsatzsteigerung geleistet und sein Ergebnis um 0,5 Mio. Euro verbessert. Erzielt wurden 108,6 Mio. Euro Umsatzerlöse bei einem Segmentergebnis von -2,1 Mio. Euro. Im Akut-Segment stieg der Umsatz im Halbjahresvergleich um 1,8 Mio. Euro auf 78,3 Mio. Euro. Das Segmentergebnis lag mit 8,1 Mio. Euro um 0,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert aufgrund höherer Personalkosten. Die Pflege hat sich weiterhin gut entwickelt. Die Umsatzerlöse lagen bei 4,9 Mio. Euro und damit um 0,8 Mio. Euro über dem Vorjahreswert bei gleichem Segmentergebnis (-0,3 Mio. Euro).

Pflegetage, Fallzahlen und Auslastung gestiegen
Die Zahl der im 1. Halbjahr 2007 geleisteten Pflegetage erhöhte sich konzernweit um 3,2% bzw. 34.685 Tage gegenüber dem Vorjahreswert auf 1.107.403 Tage. (1. HJ 2006: 1.072.718). Die Zahl der Fälle stieg konzernweit um 3,1% auf 53.867 Fälle (1. HJ 2006: 52.256 Fälle). Die Auslastung des Konzerns stieg von 77,7% auf 83,0%.

Ergebnis nach Steuern durch Unternehmenssteuerreform einmalig belastet
Für 2007 geht der Vorstand trotz Budgetkürzungen durch den Sanierungsbeitrag im Akutbereich sowie zu erwartende Kostensteigerungen in allen Bereichen davon aus, ein moderates Umsatzwachstum und ein Betriebsergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2006 erzielen zu können. Die Unternehmenssteuerreform 2008 wird das Konzernergebnis nach Steuern im dritten Quartal 2007 einmalig und nicht zahlungswirksam in Höhe von rund 4,3 Mio. Euro belasten und sich entsprechend auf das Gesamtjahr 2007 auswirken. Der Effekt ergibt sich im Wesentlichen aus der notwendigen Neubewertung des bestehenden Verlustvortrages der MediClin aufgrund der Herabsenkung des Körperschaftsteuersatzes von 25% auf 15% ab 2008.

Über die MediClin AG (Ticker: MED; WKN: 659 510)
Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und großer Anbieter in den Bereichen Neuro- und Psychowissenschaften sowie Orthopädie. Mit 30 Klinikbetrieben, acht Pflegeeinrichtungen und drei Medizinischen Versorgungszentren in elf Bundesländern verfügt die MediClin über eine Gesamtkapazität von rund 7.400 Betten. Bei den Kliniken handelt es sich um Akutkliniken – dies sind Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, der Schwerpunktversorgung und Fachkliniken – und um Fachkliniken für die medizinische Rehabilitation. Für die MediClin arbeiten rund 6.900 Mitarbeiter.


Wichtiger Hinweis
Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen beruhen. Auch wenn der Vorstand der MediClin AG der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund von verschiedenen Einflussfaktoren erheblich abweichen. Dazu gehören beispielsweise die Veränderung der konjunkturellen Situation in Deutschland, Gesetzesänderungen die das Gesundheitswesen betreffen, Veränderungen im Ausgabeverhalten der Kostenträger. MediClin übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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