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Geschäftsentwicklung in den ersten 9 Monaten 2007 trotz gestiegener Kosten deutlich besser als im Vorjahr

Pressemitteilung   •   Nov 09, 2007 19:30 CET

Frankfurt, 9. November 2007 – Der Vorstand der MEDICLIN Aktiengesellschaft (MediClin) ist mit der bisherigen Geschäftsentwicklung in 2007 zufrieden. Der Konzernumsatz der ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2007 in Höhe von 292,4 Mio. Euro lag um 11,2 Mio. Euro oder 4,0% über dem vergleichbaren Wert des Vorjahres. Im Berichtszeitraum konnte trotz deutlich gestiegener Kosten vor allem beim Material- und Personalaufwand das Konzernbetriebsergebnis aufgrund des gestiegenen Umsatzes um knapp 12,6% oder 1,5 Mio. Euro auf 13,4 Mio. Euro zulegen. Bei einem um 0,5 Mio. Euro verbesserten Finanzergebnis in Höhe von -3,5 Mio. Euro, wurde so ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 9,9 Mio. Euro erzielt, das um gut ein Viertel bzw. 2,0 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres-ergebnisses lag. Das den Aktionären der MediClin zuzurechnende Konzernergebnis wurde allerdings durch den Aufwand aus der Neu-berechnung der latenten Steuern in Höhe 4,1 Mio. Euro belastet und beträgt 2,6 Mio. Euro (9M 2006: 6,7 Mio. Euro).

Umsatzsteigerungen in allen drei Segmenten
In allen drei Segmenten waren Umsatzsteigerungen gegenüber dem 9-Monats-Zeitraum des Vorjahres zu verzeichnen. Der Umsatz in Höhe von 167,9 Mio. Euro im Segment Postakut lag um 4,7% über dem Vorjahreswert. Das Segmentergebnis betrug 1,4 Mio. Euro. Trotz der Budgetkürzung aufgrund der Einführung des Sanierungs-beitrages für Krankenhäuser konnte eine Umsatzsteigerung im Segment Akut von 2,1% auf 116,9 Mio. Euro erzielt werden. Das Segmentergebnis lag bei 12,2 Mio. Euro. Das Segment Pflege weist Umsatz in Höhe von 7,6 Mio. Euro aus und liegt damit um 1,3 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Das Segmentergebnis entspricht mit -0,2 Mio. Euro dem Vorjahresergebnis.

Pflegetage, Fallzahlen und Auslastung gestiegen
Die Zahl der in den ersten 9 Monaten 2007 geleisteten Pflegetage erhöhte sich konzernweit um 4,3% bzw. 69.651 Tage gegenüber dem Vorjahreswert auf 1.696.538 Tage. (9 Monate 2006: 1.626.887). Die Zahl der Fälle stieg konzernweit um 3,5% auf 81.715 Fälle (9 Monate 2006: 78.932 Fälle). Die Auslastung des Konzerns erhöhte sich von 78,2% auf 84,2%.

Ausblick
Für 2007 geht der Vorstand trotz Budgetkürzungen durch den Sanierungsbeitrag im Akutbereich sowie zu erwartenden Kostensteigerungen in allen Bereichen davon aus, ein weiterhin moderates Umsatzwachstum und ein Betriebsergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2006 erzielen zu können.
Die Unternehmensteuerreform 2008 hat das Konzernergebnis nach Ertragsteuern im 3. Quartal 2007 einmalig und nicht zahlungswirksam in Höhe von rund 4,1 Mio. Euro belastet und wird sich entsprechend auf das Gesamtjahr 2007 auswirken. Der Effekt ergibt sich aus der notwendigen Neubewertung aufgrund der Herabsetzung der Körperschaftsteuer von 25% auf 15% ab 2008.
Der Zwischenbericht zum 30. September 2007 ist unter www.mediclin.de in Deutsch und Englisch verfügbar.

Über die MediClin AG (Ticker: MED; WKN: 659 510)
Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und großer Anbieter in den Bereichen Neuro- und Psychowissenschaften sowie Orthopädie. Mit 30 Klinikbetrieben, acht Pflegeeinrichtungen und drei Medizinischen Versorgungszentren in elf Bundesländern verfügt die MediClin über eine Gesamtkapazität von rund 7.400 Betten. Bei den Kliniken handelt es sich um Akutkliniken – dies sind Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, der Schwerpunktversorgung und Fachkliniken – und um Fachkliniken für die medizinische Rehabilitation. Für die MediClin arbeiten rund 6.900 Mitarbeiter.

Wichtiger Hinweis:
Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätz-ungen beruhen. Auch wenn der Vorstand der MediClin AG der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund von verschiedenen Einflussfaktoren erheblich abweichen. Dazu gehören beispielsweise die Veränderung der konjunkturellen Situation in Deutschland, Gesetzesänderungen die das Gesundheitswesen betreffen, Veränderungen im Ausgabe-verhalten der Kostenträger. MediClin übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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