MediClin folgen

Klinik-Sozialdienste als Vernetzer

Pressemitteilung   •   Okt 25, 2013 12:50 CEST


Bad Rappenau, 25. Oktober 2013. Unter dem Arbeitstitel „Sektorale Grenzen überwinden - aber wie?“ fand gestern eine Fachtagung für Sozialdienste regionaler und überregionaler Akutkliniken in der MediClin Kraichgau-Klinik statt. Die Themen: „vom Entlassungs- zum Versorgungsmanagement“ und „sozialrechtliche Schnittstellen – der Weg durch die vielen Sozialgesetzbücher“.

Vernetzung aller Beteiligten am Patienten-Versorgungsprozess

Die  Sozialarbeit übernimmt oft Vernetzungsaufgaben in den unterschiedlichen Behandlungsphasen: zwischen dem Gesundheits- und Sozialsystem, zwischen Sektoren (Prävention, Rehabilitation, Nachsorge, Pflege, ambulant und stationär), zwischen Institutionen und Berufsgruppen. Die sogenannte sektorale Leistungserbringung birgt allerdings die Gefahr, dass Brüche und Lücken in der Patientenversorgung entstehen.

„Die nachstationäre Versorgung von Patienten kann nur gelingen, wenn der Prozess und die Verantwortlichkeiten von der Aufnahme über Entlassungsplanung bis zur konkreten Entlassung festgelegt sind. Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeit, Therapeuten und nachstationär unterstützende Dienste und Einrichtungen sowie Kostenträger müssen zusammenarbeiten“, erklärte Sibylle Kraus, Dipl.-Sozialarbeiterin, Sozialmanagerin, Case Managerin DGCC, Vorstandsmitglied DVSG. Außerdem sei eine wichtige Aufgabe des Sozialdienstes, Patienten die Bedeutung der Rehabilitation bewusst zu machen und die erforderlichen bürokratischen Wege zu bahnen.

Andreas Schreyer, VdK- Sozialrechtsreferent, erörterte mit seinem Impulsreferat und Praxisbeispielen die sozialrechtlichen Schnittstellen der Sozialdienste.  Anhand aktueller Urteile, Erfahrungen und Fallbeispielen wurden handlungsorientierte Lösungsansätze diskutiert.

Nah an der Praxis

Die Tagung fand erstmals in Form von Workshops statt. Durch das gemeinsame Arbeiten entwickelten sich neue Perspektiven, Denkweisen und Handlungsoptionen für die Praxis.  „Die hohe Teilnehmerzahl und die praxisnahen Ergebnisse der Arbeitsgruppen zeigen uns, dass wir mit der Art der Tagung und den Themen die Bedürfnisse der Teilnehmer erkannt haben“, sagt  Michael Schmid, Kaufmännischer Direktor der Klinik. „Daher werden wir sicher auch die nächste Fachtagung 2014 praxisorientiert als Workshop gestalten.“

Organisiert wurde die Tagung von der MediClin Kraichgau-Klinik in Kooperation mit dem Verband Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit e. V.

Über die MediClin Kraichgau-Klinik

Die MediClin Kraichgau-Klinik in Bad Rappenau ist eine Fachklinik für onkologische Rehabilitation und chronische Schmerzerkrankungen. Die Klinik verfügt über 216 Betten und beschäftigt rund 120 Mitarbeiter.

Über die MediClin

Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und ein großer Anbieter in den Bereichen Neuro- und Psychowissenschaften sowie Orthopädie. Mit 34 Klinikbetrieben, sieben Pflegeeinrichtungen und elf Medizinischen Versorgungszentren ist die MediClin in elf Bundesländern präsent und verfügt über eine Gesamtkapazität von rund 8.100 Betten. Bei den Kliniken handelt es sich um Akutkliniken der Grund-, Regel- und Schwerpunktversorgung sowie um Fachkliniken für die medizinische Rehabilitation. Für die MediClin arbeiten rund 8.500 Mitarbeiter.

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar