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Konzernquartalsergebnis unter Vorjahr – Vorstand setzt weiterhin auf den Ausbau wachstumsstarker Indikationen

Pressemitteilung   •   Mai 03, 2013 10:20 CEST

Offenburg, 3. Mai 2013 – Die MEDICLIN Aktiengesellschaft (MediClin) hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013 einen Konzernumsatz in Höhe von 124,5 Mio. Euro (Q1 2012: 125,4 Mio. Euro) erwirtschaftet und lag somit um 0,9 Mio. Euro oder 0,7 % unter dem Wert des 1. Quartals 2012. Im Quartalsvergleich lag der Umsatz des Segments Postakut mit 70,7 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Im Segment Akut wurde ein Umsatz von 49,6 Mio. Euro erzielt, der damit um 1,0 Mio. Euro unter dem Wert 2012 lag (Q1 2012: 50,6 Mio. Euro). Das Geschäftsfeld Pflege weist mit 3,3 Mio. Euro einen um 0,1 Mio. Euro höheren Umsatz aus.

Die im Quartalsvergleich aufgrund des Personalaufbaus gestiegenen Personalkosten und die höheren Materialaufwendungen konnten im Wesentlichen nicht durch ein Umsatzplus kompensiert werden, daher betrug das Konzernbetriebsergebnis -5,9 Mio. Euro (Q1 2012: -0,8 Mio. Euro). Das Segmentergebnis Postakut betrug -4,2 Mio. Euro (Q1 2012: -1,7 Mio. Euro) und im Akut-Segment wurde 0,1 Mio. Euro (Q1 2012: 2,4 Mio. Euro) erwirtschaftet.

Das den Aktionären der MediClin zuzurechnende Konzernquartalsergebnis lag bei -6,5 Mio. Euro (Q1 2012: -2,0 Mio. Euro). Das un-/verwässerte Ergebnis je Aktie für die ersten drei Monate 2013 betrug -0,14 Euro (Q1 2012: -0,04 Euro).

Gegenüber dem Vorjahresquartal ging auf Konzernebene die Zahl der Pflegetage von 631.013 Tage auf 607.309 Tage (-3,8 %) und die Zahl der Fälle; von 30.513 Fälle auf 29.154 Fälle (-4,5 %) zurück, wobei im Segment Akut die Zahl der Pflegetage leicht stieg (+0,2 %) und im Geschäftsfeld Pflege auf hohem Niveau nahezu konstant blieb.

Investiert wurden in den ersten drei Monaten 2013 in das Anlagevermögen (brutto) rund 4,8 Mio. Euro (Q1 2012: 6,5 Mio. Euro). Für Instandhaltung und Wartung wurden weitere 4,2 Mio. Euro aufgewendet (Q1 2012: 4,0 Mio. Euro). Zum 31. März 2013 betrugen die liquiden Mittel 10,0 Mio. Euro (31.12.2012: 22,9 Mio. Euro) und die Eigenkapitalquote 48,1 % (31.12.2012: 49,1 %).

MediClin beschäftigte im 1. Quartal 2013 im Durchschnitt 6.352 Mitarbeiter, gerechnet in Vollzeitkräften, das sind 197 Vollzeitkräfte mehr als im Durchschnitt des 1. Quartals 2012.

Ausblick

Der Vorstand setzt die seit Mitte 2012 begonnenen Umstrukturierungsmaßnahmen, die Kliniken auf die sich ändernden Marktbedingungen auszurichten, fort. Der zum Jahreswechsel stattgefundene Belegungseinbruch konnte gestoppt werden. Die aktuelle Auslastung hat das Niveau des Vorjahres bereits wieder erreicht. MediClin wird weiterhin in medizinische Bereiche investieren, die eine steigende Nachfrage versprechen. Maßgeblich beeinflusst wird die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen durch die demographische Entwicklung und deren Anforderungen.

Was die Geschäftsentwicklung des laufenden Jahres betrifft, so wird der bisher gegebene Ausblick zum jetzigen Zeitpunkt beibehalten.

Der Zwischenbericht zum 31. März 2013 ist ab dem 15. Mai 2013 unter www.mediclin.de in Deutsch und Englisch verfügbar.

Kennzahlen Vorjahresvergleich Konzern und Segmente

Über die MediClin AG (Ticker: MED; WKN: 659 510)

Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und ein großer Anbieter in den Bereichen Neuro- und Psychowissenschaften sowie Orthopädie. Mit 34 Klinikbetrieben, sieben Pflegeeinrichtungen und elf Medizinischen Versorgungszentren ist die MediClin in elf Bundesländern präsent und verfügt über eine Gesamtkapazität von rund 8.100 Betten. Bei den Kliniken handelt es sich um Akutkliniken der Grund-, Regel- und Schwerpunktversorgung sowie um Fachkliniken für die medizinische Rehabilitation. Für die MediClin arbeiten rund 8.500 Mitarbeiter.
MediClin ─ ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

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