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Migration und psychische Auswirkungen: Experten diskutieren

Pressemitteilung   •   Jun 21, 2018 17:00 CEST

MediClin Klinik am Vogelsang veranstaltet 2. regionales Forum

Donaueschingen, 21. Juni 2018. Die transkulturelle psychosomatische Abteilung an der MediClin Klinik am Vogelsang in Donaueschingen lädt ein zum 2. Forum Migration & Mental Health am 27. Juni 2018. Die wissenschaftliche Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Jan Ilhan Kizilhan, dem fachlichen Leiter der transkulturellen psychosomatischen Abteilung, beginnt um 10 Uhr.

Zum Auftakt referiert Kizilhan selbst zum Thema „Traumabehandlung bei Geflüchteten“ und übergibt dann das Wort an Dr. Visal Tumani, Psychiaterin und Traumatherapeutin an der psychiatrischen Universitätsklinik Ulm und Leiterin der Spezialsprechstunden für Menschen mit Traumafolgestörungen und für Menschen mit Migrationshintergrund. Sie spricht zum Thema „EMDR bei der Behandlung traumatisierter Migrantinnen und Migranten“. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine Behandlungsmethode in der Traumatherapie, bei der der Patient mit den Augen den Handbewegungen des Therapeuten folgt, wodurch eine abwechselnde Stimulation beider Gehirnhälften erreicht wird. Die Referentin ist EMDR-Facilitator und EMDR-Supervisorin und damit Spezialistin für diese Methode.

Danach hält Prof. Said Moshref-Dehkordy, Psychiater, Neurologe, Psychotherapeut, Hypnosetherapeut und Ärztlicher Direktor des Gesundheitszentrums Wittgenstein in Bad Laasphe, einen Vortrag über „Hypnosetherapie bei traumatisierten Migrantinnen und Migranten“. Moshref-Dehkordy ist Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft RAZI für Medizin und Psychotherapie e.V., einer Gesellschaft zur Förderung des wissenschaftlichen und kulturellen Austausches. Nachmittags finden zu allen Vortragsthemen Workshops statt, bei denen die Teilnehmer die Ansätze vertieft diskutieren können.

Die Therapeuten der transkulturellen psychosomatischen Abteilung in der MediClin Klinik am Vogelsang laden im Rahmen dieses Forums jährlich nationale und internationale Experten ein, um aktuelle Themen rund um Migration und deren Auswirkungen auf die Gesundheit zu besprechen. In der Klinik werden Menschen mit Migrationshintergrund psychosomatisch behandelt. Darüber hinaus liegt der Fokus auf Forschung, dem Aufbau von Netzwerkstrukturen in der Region und regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen. Damit will die Klinik der Herausforderung einer Versorgung von psychisch erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund gerecht werden.

Die Teilnahmegebühr für das Migrationsforum beträgt 30 Euro. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter sowie Akteure aus dem Gesundheitswesen. Alle darüber hinaus am Thema Interessierten sind jedoch ebenfalls herzlich eingeladen. Bei weiteren Fragen steht Mona Kizilhan, Koordinatorin der transkulturellen psychosomatischen Abteilung, unter 0771/851-613 oder mona.kizilhan@mediclin.de zur Verfügung.

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Überblick:

Veranstaltung: 2. Forum Migration & Mental Health
Zeit: 27. Juni 2018, 10 Uhr
Ort: MediClin Klinik am Vogelsang, Alte Wolterdinger Straße 68, Donaueschingen

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Pressekontakt:
Mona Kizilhan
Verwaltungsleitung
Abteilung für transkulturelle Psychosomatik
MediClin Klinik am Vogelsang
Alte Wolterdinger Straße 68
Donaueschingen

Tel.: 0771 851 613
Mail: mona.kizilhan@mediclin.de

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Über die MediClin Klinik am Vogelsang
Die MediClin Klinik am Vogelsang in Donaueschingen ist eine Fachklinik für Psychosomatik und Verhaltensmedizin. Die Schwerpunkte der Einrichtung liegen in der Behandlung von Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, funktionellen Störungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, nichtorganischen Schlafstörungen sowie Anpassungsstörungen im beruflichen und sozialen Bereich. Die Klinik verfügt über 104 Betten, in der Einrichtung sind rund 70 Mitarbeiter beschäftigt.
Am MediClin-Standort Donaueschingen befindet sich neben der Klinik am Vogelsang auch die MediClin Seniorenresidenz Am Baar-Zentrum sowie das MediClin Zentrum für Psychische Gesundheit Donaueschingen.

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Über MediClin
Zu MediClin gehören deutschlandweit 36 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen, drei ambulante Pflegedienste und neun Medizinische Versorgungszentren. MediClin verfügt über knapp 8.300 Betten und beschäftigt rund 9.900 Mitarbeiter.
In einem starken Netzwerk bietet MediClin dem Patienten die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MediClin nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf – zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung.
MediClin – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

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