MediClin folgen

Neue Regelung mit Folgen

Pressemitteilung   •   Mär 21, 2017 09:32 CET

Hubert Brockhaus, Sozialarbeiter in der MediClin Rose Klinik, Ulrike Döring, Deutscher Pflegerat, und Dr. Jan Hinnerk Stange, Chefarzt der Onkologie, (v.l.n.r.) gestalteten den Sozialarbeitertag an der MediClin Rose Klinik.

Sozialarbeitertagung in der MediClin Rose Klinik widmet sich dem 2. Pflegestärkungsgesetz

Horn-Bad Meinberg, 21. März 2017. Mit dem Thema ihres diesjährigen Sozialarbeitertages hat die MediClin Rose Klinik den Nerv der Zeit getroffen: Das 2. Pflegestärkungsgesetz ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten und beschäftigt auch die Sozialarbeiter in den Krankenhäusern. 40 von ihnen waren in die Rose Klinik zu kommen, um sich über die Hintergründe zu informieren und mit Experten ins Gespräch zu kommen. Der MediClin Rose Klinik ist es gelungen zu diesem Thema zwei ausgewiesene Experten zu gewinnen.

Dr. Stefan Knoblich vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen Westfalen-Lippe stellte den Teilnehmern das neue Modell noch einmal vor und erläuterte, welche politischen Gedanken dahinter stecken. Die bisherigen drei Pflegestufen sind durch fünf Pflegegrade ersetzt worden und der Pflegebedürftigkeitsbegriff ist neu definiert worden. So wird nun nicht mehr unterschieden, ob ein Mensch von körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen betroffen ist. Damit erhalten also zum Beispiel Demenzkranke die gleichen Leistungen wie dauerhaft körperlich Kranke.

Ulrike Döring, Ratsmitglied des Deutschen Pflegerates, stellte dessen Position dar: Grundsätzlich wird das 2. Pflegestärkungsgesetz vom Pflegerat begrüßt. „An der ein oder anderen Stelle klemmt es noch“, berichtete Döring über die Erfahrungen der ersten drei Monate. „Aber wir begrüßen, dass der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert worden ist.“ Die Umstellung in die neuen Pflegegrade habe gut funktioniert. Jedoch wisse man nicht, wie die neu zu Beurteilenden eingruppiert würden.

Abschließend stellten die Chefärzte der Rose Klinik, Dr. Jan Hinnerk Stange und Martina Ivanda, ihre neuen Konzepte in der Rehabilitation vor und die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über die Leistungsfähigkeit der Rehaklinik zu informieren.

Über die MediClin Rose Klinik
Die MediClin Rose Klinik in Horn-Bad Meinberg ist ein überregional angesehenes Fachzentrum für onkologische, orthopädische und rheumatologische Rehabilitation. Zu der Einrichtung gehört auch ein Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin. Insgesamt bietet die Klinik 230 Betten. In der Klinik sind rund 180 Mitarbeiter beschäftigt.
Zum MediClin-Standort Bad Meinberg gehören auch die MediClin Seniorenresidenz Am Rosengarten und der MediClin Ambulante Pflegedienst Am Rosengarten. Insgesamt beschäftigt MediClin rund 230 Mitarbeiter am Standort Horn-Bad Meinberg.

Über MediClin
Zu MediClin gehören bundesweit 49 Gesundheitseinrichtungen der Bereiche Akutbehandlung, Rehabilitation, Pflege und präventive Medizin. Mit Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Medizinischen Versorgungszentren ist MediClin in elf Bundesländern präsent und verfügt über eine Gesamtkapazität von rund 8.100 Betten. Damit steht MediClin für eine umfassende patientenorientierte Behandlung im Krankenhaus, in der Rehaklinik und der Pflegeeinrichtung – entlang des gesamten medizinischen und pflegerischen Behandlungsprozesses.Für MediClin arbeiten rund 9.300 Mitarbeiter.
MediClin – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

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