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Reha bei Osteoporose: Erfolgreich vorbeugen und behandeln

Pressemitteilung   •   Okt 23, 2015 14:17 CEST

Bad Peterstal-Griesbach, 23. Oktober 2015. Osteoporose, also der Verlust von Knochenmasse und -funktion, zählt zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Sie führt zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche. Gerade für Menschen in fortgeschrittenem Alter nimmt das Risiko zu, an Osteoporose zu erkranken. Auch die Gefahr zu stürzen nimmt ab dem 60. Lebensjahr zu. „Nach einem Knochenbruch kommen Osteoporose-Patienten meist direkt nach der Krankenhausbehandlung zu uns in die Reha“, berichtet Dr. Elisabeth Morath, Assistenzärztin der Orthopädie an der MediClin Schlüsselbad Klinik.“Gerade bei Osteoporose ist es besonders wichtig, zu lernen, wie man Stürzen vorbeugen kann, um Knochenbrüche zu vermeiden.“

Sturzprävention als wichtiger Baustein in der Osteoporose-Therapie

Bei Osteoporose kommt es aufgrund der erhöhten Knochenbrüchigkeit häufig bereits nach „harmlosen“ Stürzen zu Knochenbrüchen. Das kann schon dann der Fall sein, wenn man etwa über ein Kabel in der Wohnung stolpert und stürzt. Deshalb sollte man darauf achten, solche Stolperfallen in der Wohnung zu vermeiden. Auch rutschfeste Schuhe sind sinnvoll.

Nach einem Knochenbruch ist bei Osteoporose in jedem Fall ein Reha-Aufenthalt sinnvoll. In der MediClin Schlüsselbad Klinik lernen Patienten nicht nur, wie sie das Sturzrisiko in ihrer Wohnung senken können, sondern trainieren auch Beweglichkeit und Gleichgewicht.

„Nicht zu unterschätzen ist aber auch die psychotherapeutische Komponente bei einer Reha nach einem Sturz“, erklärt Morath. „Viele Patienten plagt die Angst vor einem erneuten Sturz, die man unbedingt ernst nehmen sollte. Das Erlebte muss verarbeitet werden, damit die Patienten sich wieder sicher fühlen. Wir bieten deshalb eine Gruppentherapie zur Überwindung der Sturzangst an.“

Zu einer erfolgreichen Therapie gehört außerdem die richtige Ernährung, Bewegung und eine regelmäßige Medikamenteneinnahme.

Einer Erkrankung aktiv vorbeugen

Es gibt heute zuverlässige Methoden zur Früherkennung einer Osteoporose. Dazu gehören Röntgenaufnahmen, eine Knochendichtemessung sowie Laboruntersuchungen einer Blutprobe. Doch nicht nur bei einer bereits bestehenden Erkrankung sollte man aktiv werden. Auch bei einem erhöhten Risiko für Osteoporose kann man etwas tun, um die Wahrscheinlichkeit zu senken, tatsächlich zu erkranken. Ein erhöhtes Risiko haben Menschen, bei denen die Krankheit bereits in der Familie aufgetreten ist, sowie ältere Menschen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente wie Cortison erhöht das Risiko. Frauen sind generell stärker gefährdet als Männer.

„Hier bei uns in der Klinik wollen wir Patienten dabei unterstützen, dieser chronischen Krankheit vorzubeugen – unter anderem durch ein Sport- und Bewegungsprogramm. Dabei geht es um die Kräftigung der Muskulatur, was auch eine Verbesserung der Knochenstabilität bewirkt. Auch Gleichgewicht und Koordination werden trainiert“, berichtet Morath. Zur Vorbeugung gehört außerdem der Verzicht aufs Rauchen, eine gesunde Ernährung sowie die Vermeidung von Untergewicht.

Zusatzinformation:

Ernährung bei Osteoporose

Wichtig ist eine calciumreiche Ernährung, die Basis sollte ein calciumreiches Mineralwasser sein. Außerdem: ausreichend Milchprodukte, Salat und Gemüse.

Vermeiden Sie hingegen „Calciumräuber“ wie Koffein, Alkohol, Kochsalz oder Phosphat (kommt beispielsweise in Wurst vor).

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Pressekontakt:

David Ortmann
Kaufmännischer Direktor
MediClin Schlüsselbad Klinik

Renchtalstraße 2
77740 Bad Peterstal-Griesbach
Telefon 07806/86-233

Die MediClin Schlüsselbad Klinik

Die MediClin Schlüsselbad Klinik in Bad Peterstal-Griesbach vereint vier Fachdisziplinen unter einem Dach: Orthopädie, Rheumatologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation. Zu der Einrichtung gehört auch ein Ambulantes Therapiezentrum. Die Klinik verfügt über 161 Betten. Beschäftigt sind dort rund 140 Mitarbeiter. Chefarzt der Klinik ist Dr. Siegfried Wentz, ehemals Weltklasse-Zehnkämpfer und u.a. Olympia-Dritter von 1984.

Über die MediClin

Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und ein großer Anbieter in den Bereichen Neurologie, Psychosomatik, Psychiatrie, Orthopädie sowie Geriatrie. Mit 34 Kliniken, sieben Pflegeheimen und acht Medizinischen Versorgungszentren ist die MediClin in elf Bundesländern präsent und verfügt über eine Gesamtkapazität von rund 8.000 Betten. Bei den Kliniken handelt es sich um Akutkliniken der Grund-, Regel- und Schwerpunktversorgung sowie um Rehakliniken. Für die MediClin arbeiten rund 8.900 Mitarbeiter.
MediClin – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

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