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„Weisheitsgeschichten“ kommen beim Publikum gut an

Pressemitteilung   •   Jun 10, 2016 09:58 CEST

Schauspielerin Ute Maria Lerner begeisterte die Zuhörer mit buddhistischen Weisheitsgeschichten.

Schauspielerin Ute Maria Lerner sorgt für „weise“ Unterhaltung in der MediClin Rose Klinik

Horn-Bad Meinberg, 10. Juni 2016. Eine besondere Lesung haben Patienten, Mitarbeiter und Besucher in der MediClin Rose Klinik erlebt. Die buddhistischen Weisheitsgeschichten, die Schauspielerin Ute Maria Lerner im Gepäck hatte, wirkten wir Fabeln: Sie hielten den Zuhörern den Spiegel vor und brachten das Publikum gleichermaßen zum Nachdenken wie zum Lachen.

Eingeleitet von einem sonoren Ton aus der Klangschale berührte jede einzelne der Geschichten des buddhistischen Mönchs Ajahn Brahm. Und das lag nicht allein an der treffenden Sprache. Ute Maria Lerner setzte gekonnt Mimik, Gestik und Stimme ein, um in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Sie ließ vor dem inneren Auge des Zuhörers eine exakte Szenerie des Geschehens entstehen, beispielsweise wie „die redselige Schildkröte“ ihre Umwelt mit ihrem Geplapper nervte. Ihr ununterbrochenenes Gerede machte die Schildkröte einsam, denn die anderen Tiere ertrugen sie nicht. Einzig zwei Schwäne ließen es zu, dass sie auf sie einredete. Aber als sie im Herbst in ihr Winterquartier aufbrechen wollten und die Schildkröte unter der Bedingung mitnahmen, dass sie ihren Mund hielt, schaffte die es nicht − und stürzte ab. „Sie starb, weil sie ihren Mund nicht halten konnte, als es darauf ankam", resümierte Lerner.

In einer anderen Geschichte begegnete der Zuhörer einem Kaiser auf der Suche nach Philosophie. Er stellte die drei wichtigsten Fragen: Wann ist die wichtigste Zeit? Wer ist der wichtigste Mensch? Was ist die wichtigste Sache, die zu tun ist? Die Antworten von Ajahn Brahm regten zum Nachdenken an: Die wichtigste Zeit ist jetzt. „Ergreifen Sie den Augenblick!“, forderte Lerner ihr Publikum auf. Der wichtigste Mensch ist der, mit dem man gerade zusammen ist. Und die wichtigste Sache, die zu tun ist: „Sich kümmern.“ Lerner lieferte an dem Abend Denkanstöße ohne zu moralisieren − und zeigte sich von einer ganz anderen Seite, als sie manch einem Fernsehzuschauer durch Rollen in „Die Anrheiner“ oder „Familie Heinz Becker“ bekannt geworden ist.

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